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Iserlohn: Raubüberfall auf Imbiss

Am Sonntagabend wurde ein Imbiss überfallen. Zwei maskierte Männer stürmten mit Pistolen und Baseballschläger ins Lokal, leerten die Kasse und flüchteten.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Am Sonntagabend wurde ein Imbiss an der Kreuzung Feldmarkring/Rittershausstraße überfallen. Kurz nach 22 Uhr drangen zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer mit Waffen und Baseballschlägern in das Lokal ein. Sie raubten die Kasse aus und flüchteten in unbekannte Richtung. Eine eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei blieb erfolglos. Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat zur Tatzeit oder kurz davor oder danach verdächtige Personen gesehen? Hinweise bitte unter Telefon 9199-0.

Ein 38-jähriger Mann warf am Freitag gegen 17.15 Uhr eine Bierflasche aus dem zweiten Stock eines Gebäudes am Grüner Weg. Er verfehlte knapp zwei Fußgänger. Polizeibeamte zwangen ihn aus der Wohnung und nahmen ihn fest, um weitere Straftaten zu verhindern. Auf Anordnung des Ordnungsamtes und nach einer ärztlichen Untersuchung wurde er in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Am Rande des Dorffestes in Sümmern gerieten am Sonntag kurz nach Mitternacht zwei junge, betrunkene Männer (18 und 23 Jahre) in einen Streit. Einer der Beteiligten verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Die herbeigerufene Polizei zeigte beide wegen gegenseitiger Körperverletzung an. Beide lehnten eine Behandlung durch den Rettungsdienst ab. In der Nacht zum Montag machten sich Unbekannte am Bierwagen zu schaffen und stahlen Pfand-Bierfässer.

Zwischen Mittwochnachmittag und Freitagmorgen wurde in ein Büro in der Erich-Nörrenberg-Straße eingebrochen. Der unbekannte Einbrecher stahl eine Geldkassette mit einer geringen Bargeldsumme.

An der Mendener Straße wurden zwei Fahrzeuge beschädigt, als versucht wurde, sie zu stehlen. Am Sonntagnachmittag kam der Besitzer eines VW Polo zu seinem Fahrzeug und bemerkte, dass die Verkleidung der Lenksäule fehlte. Der Blinkerhebel war abgebrochen. Außerdem lag ein fremdes Starthilfekabel im Inneren des Fahrzeugs. Der Halter hatte das Auto am Samstagabend abgestellt. Nur wenige Häuser weiter machte sich in der Nacht ein Unbekannter auch an einem Kleinkraftrad zu schaffen. Als der Besitzer am nächsten Sonntagmorgen zu seinem Abstellplatz kam, fand er nur noch das Fahrradschloss vor, mit dem er sein Kleinkraftrad an einem Baumschutzbügel gesichert hatte. Das beschädigte Kleinkraftrad stand auf der anderen Straßenseite. Während Polizeibeamte den versuchten Diebstahl aufnahmen, meldete sich ein Zeuge. Er hatte kurz nach 1.30 Uhr in der Nacht einen scheinbar betrunkenen Mann an dem Kleinkraftrad gesehen, zur Rede gestellt und weggeschickt. Der Unbekannte wird auf 18 bis 19 Jahre und eine Größe von 1,70 bis 1,75 Metern geschätzt. Er hat kurze, braune Haare, trug eine graue Baseballkappe und eine graue Strickjacke und sprach mit osteuropäischem Akzent.

In der Nacht zum Freitag wurde am Hülsebuschweg ein Messer in die Motorhaube eines geparkten Fahrzeugs gestoßen. Die Polizei stellte das Messer sicher.

An der Ortlohnstraße bedienten sich in der Nacht zum Sonntag Unbekannte aus einem unter einem Carport stehenden Kühlschrank und stahlen verschiedene Lebensmittel.

Am Samstag hat ein Unbekannter am Siedlerweg ein Paket gestohlen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen den Verdächtigen, der um 19.35 Uhr mit einem grünen Mountainbike ankommt und ein Paket aus dem Hausbriefkasten nimmt. Der Mann trug eine graue Hose, einen weißen Pullover, eine schwarze Jacke und Schuhe sowie einen rot-grauen Rucksack. Eine ähnliche Person war bereits eine halbe Stunde zuvor auf einer überwachten Baustelle an der Oestricher Straße aufgefallen. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei blieb erfolglos.

Zwei 18- und 19-jährige Männer, die in Iserlohn gemeldet sind, wurden am Freitagabend beim Ladendiebstahl in einem Supermarkt an der Raiffeisenstraße erwischt. Einer der Männer führte mehrere Küchenmesser bei sich, so dass die Polizei nun wegen eines Ladendiebstahls mit Waffen ermittelt.

Aus einem Kleingarten am Tannenweg verschwand an dem langen Wochenende Pool-Zubehör. Am Samstagabend stellte der Gartenbesitzer fest, dass Schlauch, Pumpe und Solarmodul fehlten.

Im Laufe der vergangenen Woche, zwischen Dienstagabend und Freitagmorgen, brachen Unbekannte in das Vereinsheim des IBSV am Strobler Platz ein. Die Täter durchtrennten einen Maschendrahtzaun und stahlen verschiedene Werkzeuge, darunter einen Laubbläser, eine Kreissäge, einen Scheinwerfer, einen Pavillon und eine Heckenschere. Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat in der besagten Zeit verdächtige Personen gesehen, die aufgrund der Schwere der Beute sicher mit einem Fahrzeug unterwegs waren. Bitte melden Sie sich unter Tel. 9199-0!

Am Samstag warf ein Unbekannter mit einer Glasflasche nach einem Rettungswagen. Der Rettungsdienst wurde gegen 23.30 Uhr zur Hagener Straße gerufen. Dort trafen die Notfallsanitäter an der Bushaltestelle auf drei sehr stark betrunkene Männer. Einer von ihnen sollte „eingewiesen“ werden. Als sich die Mitarbeiter des Rettungsdienstes kurz auf die andere Seite ihres Fahrzeugs zurückzogen, hörten sie ein lautes Klirren. Die Flasche war jedoch direkt vor dem Wagen zerschellt. Die hinzugerufene Polizei sprach Platzverweise gegen die aggressiv auftretenden Männer aus, um Straftaten zu verhindern. Diese kamen den Anweisungen nach.

Am Freitagmorgen wurde eine 69-jährige Frau beim Einkaufen in einem Warenhaus an der Hagener Straße bestohlen. Sie hielt sich zwischen 10.45 und 11 Uhr in dem Markt auf. Beim Verlassen kam ihr die Handtasche verdächtig leicht vor, woraufhin sie den Diebstahl bemerkte. Wie die Seniorin der Polizei mitteilte, wurde bereits versucht, die gestohlene Bankkarte zum Geldabheben zu verwenden. Das Vorhaben scheiterte jedoch. (cris)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1897 nahezu gleich. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 1442 Männer und 455 Frauen erfasst wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1284 im Jahr 2022 auf 1520 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Taschendiebstahlfällen im Jahr 2023 – 39519 – bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch immer noch unter diesem Wert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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