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Iserlohn: Unfall mit E-Scooter, Teenager verletzt schwer

Ein 16-Jähriger fuhr einen 13-Jährigen auf dem Schulgelände an. Die Polizei warnt vor steigenden Unfallzahlen und fordert verantwortungsvollen Umgang mit E-Scootern.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Am späten Freitagvormittag ereignete sich auf dem Hemberg-Schulgelände ein Unfall zwischen einem 16-jährigen E-Scooter-Fahrer und einem 13-jährigen Jungen. Der 16-Jährige kollidierte aus bisher ungeklärten Gründen mit dem Opfer und verursachte ihm schwere Verletzungen. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr. Der Junge wurde von einem Rettungswagen und einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär behandelt wurde.

Die Polizei warnt vor den Gefahren der E-Scooter-Nutzung. Die Unfallzahlen sind im gesamten Kreis stark angestiegen, von sechs Verunglückten im Jahr 2020 auf zuletzt 49 im Jahr 2025. Prognostisch wird erwartet, dass die Zahlen für dieses Jahr erneut deutlich steigen werden. Dies ist eine besorgniserregende Entwicklung, die die Polizei genau beobachtet.

E-Scooter, die rechtlich als Kraftfahrzeuge gelten, sind keine Spielzeuge. Die Nutzung erfordert eine hohe Verantwortung, einschließlich der Kenntnis der geltenden Verkehrsregeln. Eltern sind besonders gefordert, da sie ihren Kindern oft die Fahrt ermöglichen. E-Scooter müssen versichert sein und die Benutzer müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Es ist nur erlaubt, alleine zu fahren und niemanden mitzunehmen. Es müssen nur die vorgesehenen Wege benutzt werden, wie z.B. Radwege oder Fahrradstraßen. Wenn solche nicht vorhanden sind, muss die Straße genutzt werden. Gehwege oder Fußgängerzonen sind absolut verboten. Wie beim Autofahren ist die Nutzung von Handys am Steuer untersagt. Es gelten auch die gleichen Regeln für Alkohol- und Drogenkonsum. Das Tragen eines Helms ist zwar nicht Pflicht, wird aber dringend empfohlen, um die möglichen Folgen eines Unfalls zu mildern. (dill)

Quelle: Presseportal

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