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Iserlohn: Unfallflucht am Nußberg, Polizei wurde wegen einer Unfallflucht gerufen, bei der zwei junge Männer beteiligt waren. Sie wurden festgenommen und es wird wegen mehrerer Delikte ermittelt.

Einbruch im Gemeindehaus,Unbekannte brachen in ein Gemeindehaus ein, beschädigten Fenster und Türen, entwendeten jedoch offenbar nichts. Die Kripo ermittelt.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Am gestrigen Tag wurde die Polizei gegen 10.25 Uhr zum Tannenweg am Nußberg gerufen, weil ein Unfallflucht gemeldet wurde. Berichten zufolge haben zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren mit einem BMW ein geparktes Auto gestreift. Anwohner versuchten, sie aufzuhalten, wurden jedoch von den beiden angeblich mit den Fäusten attackiert. Die beiden flüchteten, wurden aber später von der Polizei am Nußberg gefunden. Die Insassen des BMW liefen zu Fuß weg und wurden am Schapker Weg festgenommen. Es stellte sich heraus, dass der 18-Jährige der Fahrer des Unfalls war. Zuvor hatten er und der 19-Jährige angeblich Fahrübungen auf einem Supermarktparkplatz gemacht und besaßen beide keinen Führerschein. Der BMW hatte keine Zulassung und keine Versicherung. Die Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet. Es gab auch Hinweise darauf, dass der 19-Jährige unter Drogeneinfluss stand. Bei einer Fahrzeugdurchsuchung wurden weitere Autokennzeichen gefunden. Die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs sind Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug und nahm die beiden Verdächtigen mit zur Wache. Sie werden wegen Diebstahls, gefährlicher Körperverletzung, Fahren unter Drogeneinfluss und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Dem 19-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss. Nun folgen kriminalpolizeiliche Maßnahmen: beide wurden verhaftet.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in ein Gemeindehaus am Kurt-Schuhmacher-Ring eingebrochen. Fenster und Türen wurden beschädigt, aber anscheinend wurde nichts gestohlen. Die Kripo ermittelt in dem Fall und bittet um Hinweise.

Ein E-Scooter wurde gestern zwischen 6.20 und 15.45 Uhr am Stadtbahnhof gestohlen, obwohl er abgeschlossen war. Der Roller und das Schloss fehlen nun. Hinweise bitte an 0237191990. (lubo)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 im Jahr 2022 auf 1731 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1815 auf 1888, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.864 6.674
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.617 1.731
Anzahl der Verdächtigen 1.815 1.888
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.672 1.743
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 143 145
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 799 826

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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