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Iserlohn: Widerstand in der Fußgängerzone

Ein Mann krampfte am Boden, widersetzte sich der Polizei und verletzte drei Beamte bei einem Einsatz in der Wermingser Straße.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Einige Passanten informierten einen Polizisten kurz nach 15 Uhr in der Innenstadt darüber, dass ein Mann am Boden lag und Krämpfe hatte. Gleichzeitig gingen weitere Notrufe bei der Feuerwehr ein. Aufgrund der Beschreibungen der Passanten planten die eingesetzten Polizisten zu prüfen, ob zusätzliche medizinische Hilfe erforderlich war. Inzwischen war der Betroffene aufgestanden und weitergegangen. Polizisten entdeckten ihn in der Fußgängerzone Wermingser Straße und sprachen ihn an, um zu helfen. Er ignorierte die Aufforderung, stehen zu bleiben. Aufgrund früherer Widerstandshandlungen forderten die Beamten ihn auf, die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. Auch darauf reagierte er nicht, weshalb die Beamten ihn festhielten. Dabei begann er, sich mit Schlägen und Tritten zu wehren. Die Beamten dokumentierten den Vorfall mit ihren Bodycams. Beim Sturz schlug sich der Mann an der Tür des wartenden Rettungswagens den Kopf blutig. Während der anschließenden Fixierung schlug er einem Beamten den Ellenbogen ins Gesicht. Insgesamt wurden drei Polizisten bei dem Einsatz verletzt, zwei von ihnen waren danach nicht mehr einsatzfähig. Der 46-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Zahlreiche Zeugen hatten das Geschehen in der Fußgängerzone beobachtet. Während er im Rettungswagen behandelt wurde, beleidigte ein 38-jähriger Zeuge die Beamten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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