Vorsicht vor lukrativen Angeboten: Persönliche Daten und Geld können verloren gehen, Strafanzeige droht.
Job-Betrug im Internet: Polizei warnt vor Minijob-Falle

Kreis Düren (ost)
Geld verdienen von zu Hause aus? Nur wenige Stunden Arbeit pro Woche, hohe Verdienstmöglichkeiten und alles bequem von zu Hause – Achten Sie auf die hinterhältigen Betrugsmaschen im Internet. Was anfänglich wie der perfekte Nebenjob klingt, endet für viele mit einem leeren Konto, gestohlenen Daten und einer Strafanzeige.
Immer öfter werden Personen über Messenger-Dienste, soziale Netzwerke oder Jobportale mit angeblich lukrativen Minijobs angeworben. Die Täter geben sich als seriöse Unternehmen oder Personalvermittler aus und wirken auf den ersten Blick absolut vertrauenswürdig. Doch Vorsicht: Wer darauf eingeht, muss oft persönliche Daten wie Personalausweis, Bankverbindung oder Steuer-ID übermitteln, neue Bankkonten eröffnen oder bestehende Konten für Geldtransfers bereitstellen. Manchmal werden die Betroffenen sogar aufgefordert, eigenes Geld vorzuschießen oder Überweisungen für angebliche Geschäftspartner zu tätigen.
Das Ergebnis ist oft ernüchternd. Ihre persönlichen Daten geraten in die Hände von Kriminellen. Ihre eigenen Konten werden für Straftaten missbraucht. Vorgelegtes Geld ist meist unwiederbringlich verloren. Betroffene geraten unter Umständen selbst ins Visier der Ermittlungsbehörden, da ihre Konten für Geldwäsche oder Betrugsdelikte genutzt wurden.
So schützen Sie sich:
Unser Tipp ist einfach: Wenn ein Jobangebot zu schön klingt, um wahr zu sein, sollten Sie skeptisch sein und Vorsicht walten lassen.
Falls Sie bereits Daten übermittelt oder Geld überwiesen haben, handeln Sie schnell: Informieren Sie sofort Ihre Bank, ändern Sie Passwörter, sperren Sie gegebenenfalls betroffene Zugänge und erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.
Quelle: Presseportal








