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Jöllenbeck: Bewaffneter Drogendealer in Haft

Ein polizeibekannter Drogendealer wurde erneut festgenommen, nachdem bei einer Kontrolle Cannabis und Waffen gefunden wurden. Der 27-jährige Albaner wurde in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Jöllenbeck – Polizeibeamte hatten in der Nacht zum Dienstag, 14.04.2025, den richtigen Riecher, als sie ein verdächtiges Fahrzeug in der Dorfstraße überprüften. Nach dem Fund von Cannabis und Waffen muss ein bereits polizeibekannter Drogendealer erneut in Untersuchungshaft.

Um Mitternacht fiel den Beamten in der Dorfstraße der weiße Mitsubishi Outlander mit norwegischem Kennzeichen auf. Ein Mann befand sich am Auto, drei weitere standen an einem Kiosk. Als die Beamten ausstiegen, ergriffen drei von ihnen die Flucht.

Bei der Kontrolle des vierten Mannes, einem 27-jährigen Albaner, bemerkten die Beamten einen starken Geruch nach Cannabis. Im von ihm genutzten Fahrzeug fanden sie eine beträchtliche Menge Cannabis in verschiedenen Tüten. Zudem wurden typische Werkzeuge gefunden, die auf Drogenhandel hindeuten. Eine Machete und ein Schlagring wurden ebenfalls griffbereit entdeckt.

Aufgrund des Verdachts des illegalen Handels mit Cannabis unter Mitführung von Waffen wurde der Mann vorläufig festgenommen. Es lagen bereits Erkenntnisse zu ähnlichen Straftaten vor. Zudem hat der Festgenommene keinen festen Wohnsitz in Deutschland.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde auch der Kiosk durchsucht. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten auch hier Betäubungsmittel, vermutlich Heroin.

Ein Haftrichter ordnete am Dienstag, 14.04.2026, die Untersuchungshaft gegen den 27-Jährigen wegen des Handels mit nicht unerheblichen Mengen Cannabis und des Mitführens von Waffen an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367, wovon 49.610 männlich und 6.757 weiblich waren. Im Jahr 2023 waren es 57.879 Verdächtige, davon 51.099 männlich und 6.780 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland, insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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