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Jöllenbeck: Schussabgabe in Bielefeld

Ermittlungen nach Schüssen auf 45-jährigen Bielefelder, 21-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft, keine Lebensgefahr für Opfer

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Stieghorst- Der Verdächtige, 21 Jahre alt, der am Samstagabend, 16.05.2026, einen 45-jährigen Bielefelder auf einem Parkplatz in Stieghorst schwer verletzte, wird derzeit in Untersuchungshaft gehalten.

Den aktuellen Informationen zufolge soll der 21-Jährige aus Spenge nach einem Streit gegen 22:00 Uhr auf dem Parkplatz in der Schweriner Straße Schüsse auf den 45-Jährigen abgefeuert haben, der in einem Ford Transit saß. Danach floh der Verdächtige mit einem Mercedes AMG. Der Fahrer des Fords brachte den schwer verletzten Mann, der eine Schussverletzung im Kopfbereich erlitten hatte, in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Nach der Operation des Schwerverletzten wird die ärztliche Versorgung im Krankenhaus fortgesetzt. Es bestand keine Lebensgefahr.

Die Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission der Bielefelder Polizei, unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Moritz Rawe, führten zum 21-jährigen Verdächtigen aus Spenge, der den Mercedes AMG fuhr. Das Fahrzeug wurde von Polizeibeamten aus Minden in einem Hinterhof in Minden ohne Insassen gefunden und sichergestellt. Am Sonntagmorgen, gegen 04:05 Uhr, wurde der Verdächtige von Spezialeinheiten der Polizei nach einer kurzen Verfolgungsfahrt als Beifahrer in einem Audi in Jöllenbeck festgenommen, zusammen mit dem 20-jährigen Fahrer aus Spenge. Der 20-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft inzwischen freigelassen.

Nach der Vorführung beim Haftrichter am Montagmittag wurde der polizeibekannte 21-Jährige aus Spenge wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft genommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz dieses Anstiegs liegt die Zahl der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 beträgt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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