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Jüchen: Drei Personen festgenommen nach Fluchtversuch

Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei stoppte ein Auto auf der Autobahn 46. Drei Männer wurden festgenommen, darunter ein Fahrer unter Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Jüchen (ost)

Am Mittwoch, den 29. Juli, beschloss eine Streifenwagenbesatzung der Polizei kurz vor 19 Uhr, ein Fahrzeug zu überprüfen, das auf der Autobahn 46 in Richtung Heinsberg fuhr. Nachdem das Anhaltezeichen gegeben wurde, folgte das Fahrzeug zunächst auf den Ausfädlungsstreifen der Anschlussstelle Grevenbroich, beschleunigte dann jedoch plötzlich und versuchte offensichtlich, sich der Kontrolle zu entziehen.

Die Polizisten konnten das Auto einholen, überholten es und brachten es zum Stillstand. Das Fahrzeug war mit drei Männern im Alter von 26 bis 32 Jahren besetzt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 32-jährige Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Zeuge meldete außerdem, dass die Verdächtigen kurz vor dem Anhalten ein Päckchen aus dem Fenster geworfen hatten. Dieses wurde im Grünstreifen neben der Autobahn gefunden und enthielt offensichtlich eine erhebliche Menge Kokain. Es stellte sich auch heraus, dass eine der Personen drei offene Haftbefehle hatte. Alle drei Personen wurden vorläufig festgenommen.

Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weitere Hinweise werden unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegengenommen. (-14015)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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