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Jüchen: Untersuchungshaft für mutmaßliche Betrüger

Ein Richter hat für sieben Tatverdächtige Untersuchungshaft angeordnet, nachdem sie versucht haben sollen, einen Mann zu betrügen. Der 15-jährige Tatverdächtige wurde von der Haft verschont.

Foto: unsplash

Jüchen (ost)

Ein Gericht hat für sieben Verdächtige im Alter von 19 bis 50 Jahren Untersuchungshaft angeordnet, weil sie angeblich versucht haben, einen 69-jährigen Mann zu betrügen. Nur ein 15-jähriger Verdächtiger wurde von der Haft verschont.

Die Männer aus Rumänien sollten das Dach des Mannes für einen niedrigen fünfstelligen Betrag reparieren. Dies war mündlich zwischen dem Anführer der Gruppe und dem Hausbesitzer vereinbart worden. Während der Arbeiten am Haus verlangten die Männer jedoch immer mehr Geld, sodass sich der Betrag zwischenzeitlich vervielfacht hätte. Der Mann aus Jüchen hatte keine Rechnungen oder Quittungen über Zahlungen erhalten.

Nachdem die Männer am Freitag (11.09.) gegen 14:00 Uhr erneut Geld gefordert hatten, rief der Mann schließlich die Polizei. Die Polizei nahm die obdachlosen Männer an der Wickrather Straße in Hochneukirch fest und übergab sie der Kriminalpolizei.

Nach intensiven Ermittlungen und Durchsuchungen stellten Beamte einer spezialisierten Betrugsabteilung die sieben Verdächtigen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft schließlich einem Richter vor.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (-14014)

Die Polizei empfiehlt:

Im Grunde genommen sind “Haustürgeschäfte” ein legitimer Weg, Waren oder Dienstleistungen anzubieten. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn jemand aufdringlich versucht, Ihnen etwas an der Haustür zu verkaufen oder auf sofortige Zahlung drängt.

Tipp:

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Präventionsberatung der Polizei im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/betrug-an-der-haustuer-gaengige-maschen-und-wie-man-sich-davor-schuetzt/.

Quelle: Presseportal

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