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Jüchen: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Ein 26-Jähriger stiehlt Kabel von Ladestation, flieht vor Polizei und kollidiert mit Auto. Verdacht auf Drogenkonsum.

Foto: Depositphotos

Neuss / Mönchengladbach (ost)

In der Nacht zum Sonntag, dem 12. April, hat ein 26-Jähriger anscheinend mehrere Kabel von einer Ladestation für Elektroautos am Ostwall in Grevenbroich gestohlen. Ein Sicherheitsunternehmen entdeckte den Diebstahl gegen 2:20 Uhr nachts und alarmierte die Polizei.

Die Polizeibeamten konnten in der Nähe einen Verdächtigen in einem Fahrzeug ausmachen, der sich zunächst einer Kontrolle entzog. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, wobei der Verdächtige mehrere Male bei Rot über Ampeln fuhr. Die Verfolgungsjagd führte mit hoher Geschwindigkeit von Grevenbroich über Jüchen nach Mönchengladbach, wo der 26-jährige Fahrer schließlich an der Hoemenstraße gegen einen Bordstein stieß und sein Fahrzeug beschädigte.

Der 26-Jährige versuchte daraufhin zu Fuß zu entkommen, wurde jedoch von der Polizei eingeholt und gestellt. Bei ihm wurden Kabel gefunden, die möglicherweise die Beute darstellen. Außerdem bestand der Verdacht, dass der Verdächtige unter dem Einfluss von Cannabis stand.

Er wurde vorläufig festgenommen und ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Unbeteiligte waren während der Verfolgung nicht in Gefahr. Das Kriminalkommissariat 22 der Polizei des Rhein-Kreis Neuss hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Weitere Hinweise werden unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Von diesen Unfällen führten 63.250 zu Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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