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Jülich: Diebstahl mit Pfefferspray, Eine Frau leicht verletzt

Eine Frau stiehlt Kleidung, flieht, wird eingeholt. Täterin setzt Pfefferspray ein. Opfer leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Jülich (ost)

Am Dienstagmittag (25.08.2026) hat eine Dame Kleidung aus einem Geschäft in der Aachener Straße gestohlen. Sie ist geflohen, wurde aber von einer Zeugin eingeholt. Die Verdächtige hat gegen die Frau Pfefferspray eingesetzt.

Um 12:20 Uhr befand sich eine 37-jährige Frau aus Jülich im Kassenbereich des Ladens. Sie bemerkte, dass eine Kundin das Geschäft verlassen hatte, ohne zu bezahlen, und eilte schnell davon. Die 37-Jährige folgte zu Fuß und konnte die Diebin einholen.

Die Flüchtige, eine 41-jährige Frau ohne festen Wohnsitz in Deutschland, hat ein Reizstoffsprühgerät gegen die 37-Jährige eingesetzt. Zeugen haben den Vorfall beobachtet und kamen zur Hilfe. Die Polizisten der Wache Jülich, die gerufen wurden, konnten die 41-jährige Verdächtige vor Ort festnehmen. Sie wurde vorläufig in Gewahrsam genommen.

Die 37-jährige Frau wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Ein Krankenwagen brachte sie in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 4163 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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