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Jülich: Handy-Raub gescheitert

Unbekannte Täter flüchtig. Tat am 22.04.2026 auf Wirtschaftsweg bei Hasenfelder Straße. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Jülich (ost)

Am gestrigen Nachmittag (22.04.2026) hat ein unbekannter Verdächtiger versucht, dem Opfer sein Mobiltelefon gewaltsam zu entreißen. Der Vorfall ereignete sich auf einem Wirtschaftsweg in der Nähe der Hasenfelder Straße, der parallel zur L253 verläuft.

Um 16:45 Uhr war der 24-jährige Geschädigte zu Fuß auf dem genannten Feldweg unterwegs. Auf seinem Weg kam ihm ein Mann entgegen, der plötzlich versuchte, ihm sein Smartphone zu entreißen, das er in der Hand hielt. Eine zweite Person griff ein und zog den Verdächtigen weg. Der Geschädigte blieb unverletzt, sein Handy wurde nicht beschädigt. Die beiden Personen entfernten sich zu Fuß vom Tatort. Der Verdächtige wird als männlich, etwa 25-30 Jahre alt und 170 cm groß beschrieben. Er trug einen dunklen Pullover.

Die zweite Person, die offenbar versuchte, den anderen Mann zu beruhigen, wird als männlich, etwa 35-40 Jahre alt, mit langen dunklen Haaren beschrieben. Laut dem Opfer ist nicht auszuschließen, dass der Verdächtige geistig beeinträchtigt war. Die Polizei konnte vor Ort keine Klärung herbeiführen, da sich beide Personen bereits entfernt hatten, als die Polizei eintraf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Personen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können oder verdächtige Umstände in der Umgebung des Tatorts beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 Verdächtige männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Insgesamt gab es 310 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2023, im Vergleich zu 206 im Jahr 2022. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da in einer anderen Region 470 Fälle registriert wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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