Ein 34-jähriger Radfahrer verletzte sich schwer, als er gestern Abend auf der Straße Am Aachener Tor mit einem Pkw kollidierte. Es besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.
Jülich: Radfahrer kollidiert mit Pkw

Jülich (ost)
Ein 34-jähriger Radler wurde schwer verletzt, als er gestern Abend (15.07.2026) mit einem Auto auf der Straße Am Aachener Tor zusammenstieß. Es wird vermutet, dass der junge Mann zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand.
Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr der Radfahrer aus Jülich gegen 17:10 Uhr auf dem Gehweg der Straße Am Aachener Tor in Richtung Große Rurstraße. Kurz vor parkenden Autos wechselte er plötzlich auf die Fahrbahn und kollidierte dort in der Engstelle mit dem entgegenkommenden Auto einer 48-jährigen Frau aus Jülich. Durch den Zusammenstoß stürzte der Radfahrer und verletzte sich schwer. Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Die Polizisten stellten bei dem Verletzten während der Unfallaufnahme deutliche Anzeichen von Ausfallerscheinungen fest. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand. Da der Verletzte zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste, veranlassten die Beamten auch die Entnahme einer entsprechenden Blutprobe bei dem Unfallverursacher. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.500 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Im Jahr 2023 gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








