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Jülich: Unfall mit gestohlenem Scooter

Eine 38-jährige Frau kollidierte mit einem Pkw im Kreuzungsbereich der B56 / An der Vogelstange. Der E-Scooter war als gestohlen gemeldet.

Foto: Depositphotos

Jülich (ost)

Bei einem Crash an der Kreuzung der B56 / An der Vogelstange wurde eine 38-jährige E-Scooter-Fahrerin leicht verletzt, als sie mit einem Auto zusammenstieß. Es stellte sich heraus, dass das benutzte Elektrokleinstfahrzeug als gestohlen gemeldet war.

Um 09:00 Uhr war die Frau aus Jülich auf dem Weg von der Straße “An der Vogelstange” in Richtung Gereonstraße unterwegs. Sie wollte die B56 an der Ampel überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr ein 65-jähriger Autofahrer von Düren kommend die B56 entlang und wollte links in die Straße “An der Vogelstange” abbiegen. Im Kreuzungsbereich stießen beide Verkehrsteilnehmer zusammen. Die 38-jährige Frau aus Jülich wurde dabei leicht verletzt.

Sie gab an, die Straße trotz roter Ampel überquert zu haben. Sie musste in einem nahegelegenen Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 4.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der benutzte E-Scooter derzeit nicht versichert ist. Außerdem wurde das Fahrzeug als gestohlen gemeldet. Die Beamten beschlagnahmten das Fahrzeug und leiteten entsprechende Strafverfahren gegen die Frau aus Jülich ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Zahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten waren 11.172 und die Leichtverletzten beliefen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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