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Jülich: Verkehrsunfall unter Betäubungsmitteln

Zwei Personen leicht verletzt, Fahrer unter Drogeneinfluss, hoher Sachschaden

Foto: Depositphotos

Aldenhoven (ost)

Frühen Dienstagabend (09.06.2026) ereignete sich an der Kreuzung L136 / L228 / Frauenrather Straße ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Einer der Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Um 18:00 Uhr fuhr ein 20-jähriger Mann aus Aldenhoven mit seinem Auto auf der L136 in Richtung Jülich. An der Kreuzung plante er, nach links auf die L228 in Richtung Merzenhausen abzubiegen. Gleichzeitig fuhr eine 40-jährige Autofahrerin aus Aldenhoven, begleitet von einem 38-jährigen Beifahrer, auf der L136 in Richtung Schleiden und wollte die Kreuzung geradeaus passieren. Der 20-Jährige missachtete die Vorfahrt der 40-Jährigen beim Abbiegen, was zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge führte. Die Fahrerin und ihr Beifahrer wurden durch die Wucht des Aufpralls leicht verletzt. Rettungswagen brachten sie in nahegelegene Krankenhäuser.

Der 20-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. Es ergab sich jedoch der Verdacht, dass er vor der Fahrt Betäubungsmittel konsumiert hatte. Polizisten der Wache Jülich brachten ihn daher in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde ebenfalls sichergestellt. Der Mann aus Aldenhoven muss nun mit einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 16.500 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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