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Jülich: Verkehrsunfallflucht in Düren

Ein 32-jährige Frau wurde bei einem Unfall in Düren von einem 20-jährigen Fahrer aus Albanien angefahren, der daraufhin flüchtete.

Foto: Depositphotos

Düren / Jülich (ost)

Am Montag (02.02.2026) wurde die Polizei über einen Verkehrsunfall mit anschließender Flucht in der Josef-Schregel-Straße in Düren informiert.

Eine 32-jährige Frau aus Düren berichtete, dass sie bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren sei. Aufgrund von stockendem Verkehr musste sie jedoch ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten. Zu diesem Zeitpunkt wurde ihr von hinten ein Fahrzeug aufgefahren. Der Fahrer gestikulierte wild, hielt neben ihr an und sprach ausschließlich in englischer Sprache mit ihr. Er sagte: „Sorry, sorry. I must go.“ Danach verließ der Mann unerlaubt den Unfallort und fuhr nach rechts in die Gutenbergstraße.

Die Geschädigte stieg aus ihrem Fahrzeug aus und machte noch ein Foto des Kennzeichens. Außerdem konnte sie eine Beschreibung des Fahrers abgeben.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung wurde das beteiligte Fahrzeug – ein Mietwagen – kurz darauf von Beamten der Polizeiwache Jülich auf der Weierstraße in Jülich gefunden. Bei dem 20-jährigen Fahrer aus Albanien wurde ein starker Geruch von Cannabis festgestellt. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis und Kokain.

Der Mann gab an, sich derzeit in Deutschland zu Besuch zu befinden und seinen Lebensmittelpunkt in Frankreich zu haben. Er hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Außerdem erklärte er, dass er das Bundesgebiet in wenigen Tagen wieder verlassen wolle. Aufgrund einer bestehenden Fahndung bestand der Verdacht des illegalen Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland.

Aufgrund der bestehenden Fluchtgefahr wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Jülich gebracht. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der Fälle. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 73917 Fällen, zeigt sich, dass die Situation in dieser Region besonders besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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