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Kaarst: Brand entlang Bahnlinie

Feuerwehr bekämpft Flächenbrände entlang Bahnstrecke in Kaarst. Personenzug evakuiert, 55 Einsatzkräfte im Einsatz.

Foto: Unsplash

Kaarst (ost)

Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Kaarst zu mehreren Flächenbränden entlang der Bahnstrecke im Kaarster Stadtgebiet alarmiert. Gleichzeitig waren auch die Feuerwehren Meerbusch und Krefeld auf den in ihren Stadtgebieten gelegenen Streckenabschnitten im Einsatz. Aufgrund der Vielzahl der Brandstellen mussten im Kaarster Stadtgebiet mehrere Einsatzabschnitte gleichzeitig gebildet werden.

Im Gebiet der Stadt Kaarst befand sich zudem ein Zug mit ungefähr 150 Passagieren, der aufgrund der Einsatzlage auf freier Strecke anhalten musste. Da der Zug nicht klimatisiert war, stiegen die Temperaturen in den Waggons während des Stillstands deutlich an. In der aufgeheizten Umgebung klagten einige Passagiere über Kreislaufprobleme. Sie wurden von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreut und bis zur Evakuierung mit Getränken versorgt. Die Evakuierung des Zuges wurde in enger Abstimmung mit dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn durchgeführt. Die Passagiere wurden von Feuerwehrfahrzeugen aus dem Gefahrenbereich zu einem Sammelpunkt gebracht. Von dort wurden sie mit Bussen der Deutschen Bahn weiterbefördert.

Gleichzeitig bekämpfte die Feuerwehr Kaarst mehrere Brandstellen entlang der Bahnstrecke. An einer Einsatzstelle drohte das Feuer auf ein angrenzendes Gebäude überzugreifen. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert und der Reitstall erfolgreich geschützt werden.

Die Einsatzleitung wurde auf dem Verkehrsübungsplatz eingerichtet. Dort wurden auch die Fahrzeuge zentral bereitgestellt, die für den Einsatz benötigt wurden. Von dort aus koordinierte die Einsatzleitung die verschiedenen Einsatzabschnitte sowie den Einsatz der Kräfte.

Um die weitläufige Einsatzstelle zu erkunden und die Bahnstrecke auf weitere Brandstellen zu kontrollieren, unterstützte die Drohne der Feuerwehr Jüchen die Einsatzmaßnahmen.

Insgesamt waren ungefähr 55 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Stadtgebiet Kaarst im Einsatz.

Die Feuerwehr betont, dass die anhaltende Trockenheit in Verbindung mit hohen Temperaturen die Entstehung und Ausbreitung von Vegetationsbränden erheblich begünstigt. Selbst kleinste Zündquellen können ausreichen, um trockene Vegetation in Brand zu setzen. Besonders entlang von Wald-, Feld- und Böschungsbereichen ist daher besondere Vorsicht geboten.

Zur Ursache des Brandes kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen dazu liegen in der Verantwortung der zuständigen Behörden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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