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Kaarst: E-Scooter-Fahrer bei Unfall verletzt

Ein Mann aus Kaarst verletzte sich bei einem E-Scooter-Unfall leicht und sein Führerschein wurde eingezogen.

Foto: Depositphotos

Neuss (ost)

Ein Mann im Alter von 46 Jahren, der in Kaarst lebt, hat sich am Donnerstag (06.08.) gegen 02:00 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Kaarster Straße leicht verletzt. Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Laut ersten Informationen der Polizei war der Mann mit seinem E-Scooter in Richtung Kaarst unterwegs, als er allein stürzte und sich dabei leicht verletzte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,6 Promille.

Aufgrund des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer wurde auch der Führerschein des 46-Jährigen eingezogen. Blutproben sollen den genauen Promillewert nun nachweisen.

Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-14014)

Schon geringe Mengen Alkohol und Drogen können sich erheblich auf die Reaktionsfähigkeit und das Fahrvermögen auswirken. Bei Auffälligkeiten oder einem Unfall drohen Fahrzeugführern – einschließlich Rad- und E-Scooter-Fahrern – bereits ab 0,3 Promille der Entzug des Führerscheins sowie Geld- oder sogar Freiheitsstrafen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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