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Kaffee und Knöllchen in Dabringhausen

Am kommenden Sonntag führt die Polizei Rhein-Berg die Sonderkontrollaktion „Kaffee und Knöllchen“ in Dabringhausen durch, um Verkehrsunfälle zu verhindern und Motorradfahrer zu sensibilisieren.

Foto: unsplash

Wermelskirchen (ost)

Am kommenden Sonntag (31.05.) plant die Polizei Rhein-Berg eine erneute Durchführung der Sonderkontrollaktion „Kaffee und Knöllchen“. Dieses Mal werden die Kontrollen in Dabringhausen durchgeführt.

Zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr werden die Polizeibeamten der Verkehrsdienstgruppe und der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei Rhein-Berg ihre Kontrollstelle am Feuerwehrgerätehaus an der L 101 (Auf der Huhfuhr) in Dabringhausen aufbauen.

Bei dieser Kontrollaktion liegt der Schwerpunkt erneut auf Verkehrsteilnehmern, die mit motorisierten Zweirädern unterwegs sind.

Motorradfahrer und andere Interessierte sind herzlich eingeladen, bei einer Tasse Kaffee Gespräche zu führen, denn neben eventuell notwendigen „Knöllchen“ wird es auch Kaffee geben.

Das Hauptziel der Polizei ist es, Verkehrsunfälle mit Personenschäden zu verhindern oder zumindest die Schwere der Unfallfolgen zu reduzieren. Leider enden Unfälle, an denen Motorradfahrer als ungeschützte Verkehrsteilnehmer beteiligt sind, oft mit schwerwiegenden Konsequenzen. Daher möchte die Polizei zu einer vorausschauenden und angepassten Fahrweise ermutigen. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.

Auch am kommenden Sonntag wird ein Experte des TÜV Rheinland vor Ort sein, um Fragen zu technischen Veränderungen zu beantworten. Zudem werden Rettungssanitäter mit einem Rettungswagen präsent sein, um über wichtige Themen wie Erste Hilfe und das Verhalten nach einem Unfall zu informieren.

Weitere Termine der Polizei Rhein-Berg finden Sie jederzeit auf unserer Website unter https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/termine

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55296 innerorts (8.68%), 17437 außerorts (2.74%) und 6889 auf Autobahnen (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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