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Kalk: 260310-3-K Einsatztrupp (ET) Präsenz beschlagnahmt Cannabis

Einsatzkräfte finden bei Fahrzeugkontrolle in Köln-Kalk ein halbes Kilogramm Cannabis und fassen mutmaßliche Drogendealer in Mülheim.

Etwa 500 Gramm Cannabis aus Smart und mutmaßliches Dealgeld
Foto: Presseportal.de

Köln (ost)

Beamte des ET Präsenz in Köln-Kalk haben am Montagabend (9. März) gegen 20.20 Uhr zwei Insassen (beide 23) in einem verdächtig abgestellten Smart kontrolliert und im Fußraum des Beifahrers etwa ein halbes Kilogramm Cannabis in einem Plastikbeutel entdeckt. Während der Aufnahme des Sachverhalts in der Robert-Schuman-Straße versuchten die beiden Verdächtigen zu Fuß zu fliehen. Die Polizisten hielten den Beifahrer fest und brachten ihn zu Boden. Der Fahrer konnte zwar entkommen, hatte jedoch seinen Personalausweis vor Ort zurückgelassen. Bei den folgenden Durchsuchungen der Wohnung fanden die Ermittler mehrere tausend Euro mutmaßliches Dealgeld.

Schon am Nachmittag hatten verdeckte Ermittler des zuständigen Kriminalkommissariats 27 einen mutmaßlichen Dealer (29) im Bereich des Mülheimer Stadtgartens bei Verkaufshandlungen beobachtet und anschließend alle Beteiligten kontrolliert. In der Kleidung der Kontrollierten fanden die Einsatzkräfte mehrere Druckverschlusstütchen mit Cannabis und geringe Mengen Bargeld. Bei der nachfolgenden Durchsuchung der Wohnung des 29-Jährigen hatten die Beamten über 350 Gramm Cannabis, geringe Mengen Kokain und ebenfalls mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. (cr/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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