Am 25.09.2026 verlor ein leerer Rübentransporter auf der B67 die Kontrolle, entwurzelte einen Baum und blieb im Graben stehen. Der Fahrer blieb unverletzt, musste aber aus dem Fahrerhaus befreit werden.
Kalkar: Verkehrsunfall auf der B67, Rübentransporter kommt von der Fahrbahn ab

Kalkar (ost)
Am 25.09.2026 ereignete sich gegen 01:57 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B67 zwischen den Ausfahrten Kalkar-Appeldorn und Niedermörmter, der die Löscheinheit der Freiwilligen Feuerwehr Appeldorn alarmierte. Ein Rübentransporter, der leer war, fuhr in Richtung Niedermörmter, als das Fahrzeug von der Straße abkam. Dabei wurde ein Baum entwurzelt und der Lastwagen kam dann im Graben neben der Straße zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt, war jedoch zunächst im Fahrerhaus eingeschlossen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Appeldorn befreiten ihn mit einer Steckleiter aus dem Fahrzeug und übergaben ihn zur weiteren Untersuchung dem Rettungsdienst. Der Fahrer verzichtete darauf, ins Krankenhaus gebracht zu werden, und blieb vor Ort an der Unfallstelle. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, beleuchtete den Bereich und stellte den Brandschutz sicher. Es waren keine Betriebsstoffe ausgelaufen. Etwa 12 Kameradinnen und Kameraden der Einheit Appeldorn waren im Einsatz. Die B67 musste während des Einsatzes teilweise gesperrt werden.
Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Diese sicherte weiterhin den Unfallort und wartete auf ein Bergungsunternehmen, um das Fahrzeug zu bergen. Um 06:11 Uhr wurde die Löschgruppe erneut alarmiert, da sich ein Baum auf dem Fahrerhaus befand. Dieser musste entfernt und die Straße gereinigt werden. Sechs Feuerwehrleute waren etwa 1,5 Stunden im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








