Am 23.09.2026 kollidierten zwei Pkw, wobei ein Fahrzeug auf der Fahrbahn stehenblieb und das andere auf dem Dach im Feld landete. Drei verletzte Insassen wurden in Krankenhäuser transportiert.
Kalkar: Verkehrsunfall auf Neulouisendorfer Straße

Kalkar (ost)
Am 23.09.2026 um 19:59 Uhr wurde der Feuerwehrzug Kalkar mit dem Einsatzwort “Verkehrsunfall – eingeklemmte Person” zur Neulouisendorfer Straße in Kalkar-Neulouisendorf gerufen.
Zwei Autos kollidierten im Frontbereich in einer abknickenden Vorfahrtstraße. Während ein Auto auf der Straße stehen blieb, geriet das zweite Auto nach der Kollision ins Schleudern, prallte seitlich gegen einen Baum und kam dann auf dem Dach in einem angrenzenden Feld zum Stillstand.
Im Auto auf der Straße saßen zwei junge Menschen im Alter von 19 und 20 Jahren. Beide blieben ersten Informationen zufolge unverletzt und wurden vom Rettungsdienst versorgt.
In dem auf dem Dach liegenden Auto waren drei Personen. Alle drei konnten das Fahrzeug bereits mit Hilfe von Ersthelfern verlassen, bevor die Feuerwehr eintraf. Entgegen der Alarmmeldung war keine Person eingeklemmt oder eingeschlossen. Eine Tür war aufgrund des Aufpralls fast vollständig abgerissen, sodass ein Zugang zum Auto möglich war.
Die drei Insassen waren ansprechbar und bei Bewusstsein, erlitten jedoch mittelschwere Verletzungen. Sie wurden vom Rettungsdienst behandelt und dann mit drei Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser im Kreis Kleve gebracht.
Die Feuerwehr sicherte zunächst die Unfallstelle ab und kümmerte sich um die Verletzten, bis sie an den Rettungsdienst übergeben wurden. Später wurde die Unfallstelle zur Unterstützung der polizeilichen Untersuchung ausgeleuchtet. Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Unfallstelle vollständig an die Polizei.
Der Feuerwehrzug Kalkar war mit insgesamt 19 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte drei Rettungswagen (RTW), zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) im Einsatz.
Die Einsatzleitung lag bei Johannes Fehlemann.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtanzahl ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte bei 11.172 und Leichtverletzte bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








