Ein Fußgänger schlägt einen Jugendlichen nach einer Flucht vor der Polizeikontrolle gegen den Helm, was zu Verletzungen führt.
Kall: Flucht vor Polizeikontrolle endet in Körperverletzung

Kall (ost)
Am Montag, den 27. Juli, gegen 15.22 Uhr, fuhren Beamte der Polizei die Aachener Straße in Kall in Richtung Schleiden entlang. Als sie den Kreisverkehr Bahnhofstraße erreichten, sahen die Polizisten einen 16-Jährigen auf einem Zweirad.
Die Polizisten beschlossen, den 16-jährigen Kaller einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zu unterziehen und drehten den Streifenwagen um.
Statt anzuhalten, beschleunigte der Jugendliche jedoch stark und fuhr weiter in Richtung Kölner Straße.
Kurz darauf wurde er in der Straße „Am Stellwerk“ an einem Fußgängerüberweg gefunden und kontrolliert.
Die Situation hatte sich jedoch bereits verschärft: Ein 38-jähriger Fußgänger aus Euskirchen war so verärgert darüber, dass der Jugendliche angeblich mit hoher Geschwindigkeit über den Fußgängerüberweg gefahren war, dass er dem 16-Jährigen gegen den Helm schlug. Dabei wurde der Jugendliche verletzt.
Gegen den Euskirchener wurde eine Anzeige wegen absichtlicher Körperverletzung erstattet.
Auch für den 16-Jährigen hatte dies Konsequenzen:
Da er keine gültige Fahrerlaubnis für das von ihm geführte Zweirad hatte, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.
Der Jugendliche wurde dann an seine Erziehungsberechtigten übergeben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








