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Kall: Verkehrsunfall mit drei Verletzten

Ein junger Fahrer verursachte einen schweren Unfall in Kall. Drei Personen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Kall (ost)

Am Mittwoch, den 19. August, um 22.11 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Autofahrer aus Sachsen auf der Kölner Straße in Kall in Richtung Landstraße 204. Währenddessen berührte sein Fahrzeug eine Verkehrsinsel. Dadurch wurde das Auto gegen den rechten Fahrbahnrand geschleudert und überschlug sich. Anschließend rutschte das Fahrzeug gegen eine Mauer auf der rechten Straßenseite und prallte gegen eine weitere Mauer. Durch die Kraft des Aufpralls wurde die Autobatterie aus dem Auto gerissen und gegen eine Hauswand geschleudert. Der Pkw kam schließlich auf dem Dach liegend auf dem Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Stillstand.

Neben dem 22-jährigen Fahrer waren zwei weitere Personen im Alter von 18 und 20 Jahren im Auto. Alle drei Insassen wurden bei dem Unfall verletzt und konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der Fahrer und der Beifahrer wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Mechernich gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest beim Fahrer verlief negativ. Aufgrund des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen wurde der Führerschein des 22-Jährigen eingezogen.

Durch den Unfall wurden neben dem Auto zwei Mauern, eine Hauswand und drei geparkte Fahrzeuge beschädigt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch ein Verkehrsunfallaufnahmeteam. Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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