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Kall: Zu schnell unterwegs

Ein 53-jähriger Mann wurde auf der Bundesstraße 266 mit einem Motorroller, der über 60 km/h fuhr, angehalten. Technische Veränderungen am Fahrzeug führten zur Sicherstellung und ein Strafverfahren für den Fahrer.

Foto: Depositphotos

Mechernich (ost)

Am Freitag (6. März) wurde ein 53-jähriger Mann aus Mechernich gegen 10.21 Uhr auf der Bundesstraße 266 von Polizeibeamten bei einer Geschwindigkeitskontrolle gestoppt. Der Mann fuhr von Kall kommend in Richtung Mechernich auf einem Kleinkraftrad (Motorroller), als er während einer gezielten Geschwindigkeitsüberwachung erfasst wurde. Das Resultat überraschte die Beamten nicht – der Roller fuhr mit einer Geschwindigkeit von über 60 km/h. Für ein normales Fahrzeug wäre das kein Problem. Für einen Roller dieser Kategorie jedoch schon: Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit liegt eigentlich bei 45 km/h. Besonders auffällig ist, dass die Messung auf einer geraden Strecke erfolgte – ohne Gefälle, Rückenwind oder andere „Beschleunigungshilfen“. Die Polizeibeamten stellten bei einer ersten Inspektion fest, dass am Fahrzeug offensichtlich technische Modifikationen vorgenommen wurden. Der Roller wurde daraufhin konfisziert. Da der 53-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, erwartet ihn nun ein entsprechendes Strafverfahren. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang davor, dass technische Änderungen an Fahrzeugen schnell dazu führen können, dass die Betriebserlaubnis erlischt und eine scheinbar harmlose Rollerfahrt zu einer strafbaren Handlung wird.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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