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Kamen: Überfall auf Parkplatz des Südfriedhofs

Ein 50-Jähriger wurde von unbekannten Männern überfallen, verletzt und beraubt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kamen (ost)

Am Abend des Freitags (07.08.2026) wurde ein 50-jähriger Kamener auf dem Parkplatz des Südfriedhofs in Kamen von mehreren bisher unbekannten Männern überfallen und verletzt. Gegen 20:00 Uhr saß der 50-Jährige in seinem Auto, als mindestens zwei männliche Personen auf das Fahrzeug zukamen. Die Verdächtigen öffneten die Autotüren und zogen den Mann heraus. Danach schlugen sie mehrmals auf ihn ein. Zusätzlich stahlen die Täter Bargeld aus der Geldbörse des 50-Jährigen, die auf dem Beifahrersitz des Autos lag. Das Opfer versuchte sich noch gegen den Angriff zu wehren, verlor jedoch das Bewusstsein. Die Verdächtigen flüchteten dann in unbekannte Richtung. Nach ersten Erkenntnissen soll einer der Verdächtigen dunkle Haare und ein anderer blonde Haare gehabt haben.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die am Freitagabend gegen 20:00 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich des Südfriedhofs in Kamen gemacht haben oder Informationen zu den Verdächtigen geben können. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder unter 02303 921 0 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de übermittelt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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