Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kamp-Lintfort: Zweiradkontrollen im Kreis Wesel

Die Polizei zieht positive Bilanz nach bundesweitem Aktionstag. Kontrollen von Fahrrädern, E-Scootern, Rollern und Motorrädern. Überprüfung der technischen Ausstattung und Sicherheitsgespräche.

Foto Polizei
Foto: Presseportal.de

Kreis Wesel (ost)

Die Ordnungshüter im Kreis Wesel ziehen eine positive Bilanz ihrer Überprüfungen im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“.

Am (28.04) wurden Radfahrer, Personen auf E-Scootern, Rollern und Motorrädern von Einsatzkräften kontrolliert. Das Ziel der Überprüfungen war es, die technische Ausrüstung der Zweiräder zu überprüfen und mit den Verkehrsteilnehmern über das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu sprechen.

So überprüften Polizisten am Dienstagmorgen vor Schulbeginn Schüler, die mit dem E-Scooter zur Schule fuhren. Eine Kontrollstelle wurde unter anderem in der Kirchturmstraße und der Eichenstraße in Wesel eingerichtet.

Bei den Kontrollen gab es verschiedene Fragen zu klären: Sind die Fahrer tatsächlich schon 14 Jahre alt? Die Nutzung eines E-Scooters ist ab 14 Jahren erlaubt. Werden die E-Scooter durch Manipulation schneller als erlaubt gefahren? Ist das Versicherungskennzeichen gültig und auf wen ist der E-Scooter zugelassen?

Auch auf dem Markt in Kamp-Lintfort war die Polizei präsent. Hier informierten die Beamten der Verkehrsunfallprävention über eine sichere Ausrüstung der Zweiradfahrer – von Sicherheitsaspekten (Helm, Schutzkleidung) über die Sichtbarkeit (Reflektoren, Kleidungswahl) bis hin zur technischen Ausstattung der Fahrzeuge (Beleuchtung). Bei gutem Wetter kamen die Beamten mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.

Insgesamt wurden an diesem Tag 144 Fahrräder, 105 E-Scooter, 22 Motorräder und 39 Autos kontrolliert.

Unter anderem konnten die Ordnungshüter folgende Verstöße feststellen:

In fünf Fällen erhielten Radfahrer ein Verwarnungsgeld, weil sie während der Fahrt ihr Handy benutzten. 23 Mal wurden Radfahrer auf dem Gehweg oder auf der falschen Seite des Radwegs erwischt. In 18 Fällen wurden Elternbriefe verschickt, da die Fahrräder der Kinder technische Mängel aufwiesen. Zwei E-Scooter hatten kein gültiges Pflichtversicherungskennzeichen an ihrem Elektrokleinstfahrzeug. In acht Fällen wurden jeweils zwei Personen auf einem E-Scooter angetroffen. Auch dafür gab es ein Verwarnungsgeld.

BH/

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24