Die Bundesanwaltschaft hat den ukrainischen Staatsbürger Vladimir Z. in Kroatien festnehmen lassen. Er wird verdächtigt, an der Sabotage der “Nord Stream” Gaspipelines beteiligt gewesen zu sein.
Karlsruhe: Sabotageverdächtiger festgenommen

Karlsruhe (ost)
Heute Morgen (19. August 2026) hat die Bundesanwaltschaft Vladimir Z., einen ukrainischen Staatsangehörigen, in Pula (Kroatien) festnehmen lassen, koordiniert von der Generalpolizeidirektion Zagreb, aufgrund eines Europäischen Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 3. Juni 2024.
Dem Beschuldigten wird das gemeinschaftliche Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion (§ 308 Abs. 1 StGB), verfassungsfeindliche Sabotage (§ 88 Abs. 1 Nr. 3 StGB) sowie die Zerstörung von Bauwerken (§ 305 Abs. 1 StGB) dringend verdächtigt.
Im Haftbefehl wird ihm im Wesentlichen vorgeworfen, dass er als ausgebildeter Taucher an der Platzierung von Sprengsätzen an den Gasleitungen “Nord Stream 1” und “Nord Stream 2” nahe der Insel Bornholm beteiligt war, die dann am 26. September 2022 detonierten und schwere Schäden verursachten.
Nach seiner Überstellung aus Kroatien soll der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden.
Die Bundesanwaltschaft hat am 30. Juni 2026 Anklage gegen den gesondert verfolgten Serhii K. vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg erhoben (vgl. Pressemitteilung Nr. 41 vom 2. Juli 2026).
Quelle: Presseportal







