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Kempen: Autofahrerin fährt Fußgängerin an

Eine Autofahrerin in Kempen traf eine Fußgängerin mit ihrem Außenspiegel am Bauch, als sie an dieser vorbeifahren wollte. Die 80-Jährige fuhr weiter, wurde aber schnell gefunden und ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Foto: Depositphotos

Kempen (ost)

Um 10 Uhr am Donnerstagmorgen hat eine Autofahrerin auf einem Parkplatz in Kempen eine Fußgängerin mit dem Außenspiegel ihres Autos am Bauch berührt, als sie an ihr vorbeifuhr, obwohl es dort nicht genügend Platz gab.

Die 30-jährige Kempenerin war zu Fuß auf dem Weg zu einer Arztpraxis, als die 80-jährige Kempenerin mit ihrem Auto ankam. Sie gab ein Hupsignal, aber die Fußgängerin konnte nicht ausweichen. Trotzdem setzte die 80-Jährige ihre Fahrt fort und der rechte Außenspiegel ihres Autos traf die junge Frau am Bauch. Sie wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Die 80-Jährige fuhr weiter, wurde jedoch schnell gefunden.

Das Verkehrskommissariat ermittelt nun gegen sie, nicht nur wegen des Unfalls selbst, sondern auch wegen des unerlaubten Verlassens des Unfallorts.

Die Polizei empfiehlt: Wenn Sie in einen Unfall verwickelt sind, kommen Sie Ihren Pflichten nach. Sie müssen dem anderen Unfallbeteiligten Ihre Personalien geben. Wenn bei dem Unfall jemand verletzt wird, rufen Sie immer die Polizei, damit der Unfall aufgenommen wird. /hei (651)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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