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Kempen: Betrunken mit dem Fahrrad gestürzt

Ein 55-jähriger Mann aus Kempen stürzte betrunken mit seinem Fahrrad am Bahnhof und verletzte sich leicht. Alkoholtest ergab 1,5 Promille.

Foto: Depositphotos

Kempen (ost)

Am späten Freitagabend ist ein 55-Jähriger aus Kempen mit seinem Fahrrad im Bereich der Unterführung am Kempener Bahnhof gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt. Der Kempener war auf dem Geh- und Radweg unterwegs, der abwärts zu der Unterführung führt. Er verlor die Kontrolle über sein Rad und stürzte. Das Streifenteam, das seinen Unfall aufnahm, bemerkte Hinweise auf den Genuss von Alkohol. Ein freiwilliger Atemalkoholtest fiel positiv aus, der Wert lag im Bereich von etwa 1,5 Promille. Ein exaktes Ergebnis wird erst die Auswertung der kurz darauf im Krankenhaus entnommenen Blutprobe liefern. Möglicherweise könnte dieses genaue Ergebnis für den Mann noch wichtig werden. Denn die vielfach noch angewendete Rechnung „Wenn ich zu betrunken bin, um Auto zu fahren, dann nehme ich halt das Fahrrad“ geht nicht auf. Wer auf dem Fahrrad Ausfallerscheinungen zeigt, indem er oder sie etwa Schlangenlinien fährt oder stürzt, muss schon ab einem Blutalkoholwert von 0,3 Promille mit Konsequenzen rechnen. Das nennt man relative Fahruntüchtigkeit. Endgültig Schluss mit lustig ist bei 1,6 Promille. Dieser Wert markiert die absolute Fahruntauglichkeit. Selbst wenn man dann keine Ausfallerscheinungen zeigt, ist die Fahrt zu Ende. „Trunkenheit im Verkehr“ ist eine Straftat, bei der eine Geldstrafe und auch Punkte in Flensburg drohen, selbst wenn man gar nicht mit dem Auto unterwegs war. Die zuständige Straßenverkehrsbehörde kann zusätzlich eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen. Im schlimmsten Fall kann jemand, der oder die alkoholisiert Fahrrad fährt, also den Führerschein für das Auto verlieren – oder einen Eintrag bekommen, dass er oder sie den Führerschein gar nicht erst machen darf. Deshalb rät die Polizei, nach dem Genuss einer größeren Menge Alkohol sowohl das Auto als auch das Rad stehen zu lassen und nach geeigneten Alternativen für den Heimweg zu suchen. /hei (628)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zur Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 Fälle – bleibt Nordrhein-Westfalen weiterhin eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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