Wegrennen zwecklos – Polizei schnappt Verdächtige nach Einbruch in Grefrath. Ermittlungen laufen.
Kempen: Streifenteam stellt mögliches Einbrecher-Trio

Grefrath (ost)
“Wenn der Schutzmann ums Eck kommt, nimmt der Ede Reißaus …” heißt es im Titelsong einer bekannten Fernsehserie. Und so kann man sich die Situation vor Augen führen, die sich in der Nacht zum gestrigen Donnerstag gegen 3:10 Uhr an der Mühlengasse in Grefrath zutrug. Hier wartete ein Streifenteam der Kempener Polizei an der roten Ampel auf seiner routinemäßigen Streifenfahrt. Aus Richtung Hochstraße kam ein dunkel gekleideter Mann, in einer Hand eine Plastiktüte. Als er den Streifenwagen erblickte, machte er auf dem Absatz kehrt und rannte die Hochstraße wieder hoch. Das Streifenteam nahm die Verfolgung auf und fand am Straßenrand drei Plastiktüten, die allerdings leer waren. Das Kempener Team war nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sondern hatte auch den richtigen “Riecher”. Zu Fuß suchten sie eine unbeleuchtete Seitengasse ab und entdeckten hinter einer Mülltonne einen jungen Mann. Ein kurzes Stück entfernt, hinter einem Zaun, stellte das Team zwei weitere junge Männer, die sich ebenfalls verstecken wollten. Über Funk kam dann die Mitteilung, dass es in einem Kiosk in Grefrath einen Einbruch gegeben hatte. Die Beschreibung passte auf einen der drei vorläufig Festgenommenen. Alle drei Tatverdächtigen wurden mit zur Wache genommen. Es handelte sich um einen 19-jährigen Viersener und zwei 17-Jährige aus Kempen. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei entlassen beziehungsweise von den Erziehungsberechtigten abgeholt. Das Kriminalkommissariat 5 in Dülken ermittelt und fragt: Wer hat in der Nacht zu Donnerstag in Grefrath die Tatverdächtigen möglicherweise beobachtet? Das KK 5 ist über die 02162/377-0 erreichbar. /wg (732)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon entfallen 63250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








