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Kempen: Unfall zwischen Autofahrer und E-Scooter-Fahrenden

Zwei Heranwachsende auf E-Scooter stoßen mit Autofahrer zusammen in Kempen. Polizei appelliert an Einhaltung von Verkehrsregeln.

Foto: Depositphotos

Kempen (ost)

Nach einem Zusammenstoß mit einem Autofahrer haben sich zwei Jugendliche, die zusammen auf einem E-Scooter unterwegs waren, von der Unfallstelle an der Söderblomstraße in Kempen entfernt. Beide wurden jedoch kurz darauf von einer Streifenwagenbesatzung in der Nähe gefunden.

Am Donnerstag, den 30. April, gegen 13 Uhr, ereignete sich der Vorfall: Die beiden – eine 19-jährige junge Frau und ein 18-jähriger junger Mann, beide aus Kempen – fuhren gemeinsam auf einem E-Scooter auf dem Gehweg an der Söderblomstraße. Ein 63-jähriger Mann aus Kempen war mit dem Auto auf der Söderblomstraße unterwegs. Er kam von der Kerkener Straße und wollte nach links auf den Parkplatz eines Supermarkts an der Stresemannstraße abbiegen.

Und nun zeigen sich die Missverständnisse auf beiden Seiten. Der Autofahrer sah die beiden jungen Leute auf dem E-Scooter auf dem Gehweg, ging jedoch fälschlicherweise davon aus, dass er Vorfahrt hatte. Dies war nicht der Fall. Unabhängig davon, wer sich auf dem Gehweg befindet, hat Vorrang. Es wird jedoch auch gegen die Fahrerin des E-Scooters ermittelt. Sie hätte dort nicht fahren sollen, da ein E-Scooter nicht auf dem Gehweg fahren darf. Zudem ist es auch verboten, zu zweit auf einem E-Scooter zu fahren. Und egal, was zu dem Unfall geführt hat, sie hätte sich nicht von der Unfallstelle entfernen dürfen. Die Polizei appelliert: Halten Sie sich an die Verkehrsregeln. Und wenn es dennoch zu einem Unfall kommt, bleiben Sie vor Ort, geben Ihre Personalien an und lassen Sie den Unfall gegebenenfalls von der Polizei aufnehmen. /hei (311)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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