Polizei stoppt Mann ohne Führerschein, aber mit verbotenem Messer und Drogen im Blut. Blutprobe entnommen, Fahrerlaubnis entzogen.
Kempen: Verkehrskontrolle in Tönisvorst

Tönisvorst (ost)
Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle einer Polizeistreife aus Kempen auf der Düsseldorfer Straße in St. Tönis wurden am Mittwochabend gegen 22.45 Uhr drei Verfahren gegen einen 22-jährigen Mann aus Viersen eröffnet. Statt einer gültigen Fahrerlaubnis konnte nur ein positiver Drogentest für Kokain, Cannabis und Alkohol vorgelegt werden. Daraufhin wurde eine Blutprobe auf der Polizeiwache entnommen. Ohne Führerschein kann man ihn auch nicht abgeben. Daher wurde das Straßenverkehrsamt über den Vorfall informiert, um dem 22-Jährigen zukünftig den Zugang zu einer Fahrerlaubnis zu verwehren. Außerdem fand die Polizei bei dem Viersener ein verbotenes Einhandmesser. Das bloße Mitführen führt zu einer weiteren Anzeige, obwohl es nicht benutzt oder eingesetzt wurde.
(347)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete, bleibt Nordrhein-Westfalen immer noch eine der am stärksten betroffenen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








