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Kerkrade: Verkehrsunfall mit Verletzten

Schwerer Unfall auf Landstraße 223, Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Quelle: Polizei Aachen
Foto: Presseportal.de

Herzogenrath (ost)

Am Montag (25.05.26) ereignete sich gegen 19:15 Uhr auf der Landstraße 223 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 49-jähriger Mann aus Kerkrade in den Niederlanden mit seinem Auto auf der Landstraße von Herzogenrath kommend in Richtung Würselen-Bardenberg. Aus bisher ungeklärten Gründen kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen und kollidierte dort zunächst mit einem Verkehrsschild und dann mit einem Baum.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich insgesamt sechs Personen im Fahrzeug, darunter ein Kind und zwei Jugendliche. Das 12-jährige Mädchen und die beiden 14- und 15-jährigen Mädchen wurden verletzt, wobei die 15-Jährige schwer verletzt wurde. Sie wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf möglichen Alkohol- und Drogenkonsum des Fahrers. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest und Alkoholvortest verliefen positiv. Dem Fahrer wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde eingezogen.

Die Polizei erstattete Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Das Foto kann im Rahmen der Berichterstattung frei verwendet werden. (sk)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 49.610 im Jahr 2022 und 51.099 im Jahr 2023 registriert wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfielen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was einem Anteil von 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 Personen gemeldet und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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