Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kerpen: Alkohol- und Drogeneinfluss bei LKW- und Autofahrern gestoppt

Blutproben entnommen. Polizei stellt unsicheres Verhalten und fehlende Fahrerlaubnis fest.

Foto: Depositphotos

Kerpen (ost)

Blutproben wurden entnommen

Angestellte eines Unternehmens in Kerpen meldeten am Montagmittag (20. Juli) einen betrunkenen Lastwagenfahrer (46). Er soll vor Ort durch unsicheres Fahren, schwankenden Gang und deutlichen Alkoholgeruch aufgefallen sein. Auch in Kerpen fiel der Polizei am Montagnachmittag ein Autofahrer (24) auf, der ohne Führerschein, ohne Versicherungsschutz und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war.

Ersten Informationen zufolge meldeten aufmerksame Zeugen in Kerpen-Türnich gegen 12.40 Uhr einen vermeintlich betrunkenen LKW-Fahrer. Der Mann sei zuvor beim Rangieren und später beim Ausladen seines Sattelzuges durch unsicheren Gang aufgefallen. Zudem habe er stark nach Alkohol gerochen. Polizeibeamte stellten mit einem Test einen Atemalkoholwert von knapp über 2,5 Promille fest. Sie ließen beim 46-Jährigen auf Anordnung in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnehmen und untersagten dem nun Beschuldigten die Weiterfahrt.

Beamte kontrollierten gegen 17 Uhr einen Autofahrer auf einem Parkplatz an der Hauptstraße in Kerpen-Horrem. Die Einsatzkräfte stellten schnell fest, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß und das Auto nicht versichert war. Zudem wirkte er auffallend nervös und schwitzte stark. Ein Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis für Cannabis. Die Polizistinnen und Polizisten ließen beim 24-Jährigen eine Blutprobe entnehmen, entfernten die Zulassungssiegel von den Kennzeichen und stellten den Fahrzeugschein sicher.

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen von der Polizei erstellt. Die Ermittlungen der Sachbearbeiter des Verkehrskommissariats dauern an. (rs)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer und 6780 Frauen, während 18722 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24