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Kerpen: Auto überfährt Kreisverkehr

Autofahrerin fährt geradeaus über Kreisverkehr, verursacht Sach- und Flurschaden, positiver Drogenvortest auf Cannabis und Amphetamin, Ermittlungen dauern an

Foto: Depositphotos

Kerpen (ost)

Es gab Sach- und Flurschäden.

Während eines Verkehrsunfalls am Sonntagmorgen (9. August) fuhr eine 33-jährige Autofahrerin in Kerpen-Horrem geradeaus über einen Kreisverkehr und kam schließlich an einem Zaun zum Stehen. Rettungskräfte kümmerten sich um die unverletzte Unfallbeteiligte.

Um 6.45 Uhr fuhr die 33-Jährige mit ihrem Auto von der Straße „Am Meisenberg“ in Richtung Kreisverkehr der Landesstraße (L) 361. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet sie mit ihrem Fahrzeug auf die Grünfläche des Kreisverkehrs, überquerte den Hügel und kam schließlich auf der gegenüberliegenden Seite auf einem Radweg an einem Holzzaun zum Stehen.

Die alarmierten Polizisten entdeckten ein beschädigtes Schild sowie eine Schneise am Kreisverkehr. Das Auto der 33-Jährigen war rundherum beschädigt. Ein Drogenvortest bei der Unfallbeteiligten ergab ein positives Ergebnis für Cannabis und Amphetamin. Die Beamten sicherten den Führerschein der Autofahrerin und ordneten eine Blutprobe an, die von einem Arzt in einem Krankenhaus entnommen wurde. Die Ermittlungen der Sachbearbeiter des Verkehrskommissariats dauern an. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob ein medizinischer Notfall die Ursache für den Unfall sein könnte. (sc)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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