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Kerpen: Autofahrer unter Alkohol und Drogen kontrolliert

Ein 52-jähriger Autofahrer wurde unter Verdacht des Fahrens unter Einfluss von Alkohol und Drogen kontrolliert. Eine Blutprobe wurde angeordnet.

Foto: Depositphotos

Kerpen (ost)

Ein 52-jähriger Mann hat Polizeikräfte bedroht

Am Dienstagmorgen (24. Februar) wurde ein Autofahrer (52) in Kerpen von der Polizei kontrolliert. Es wird vermutet, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren ist.

Um 11.30 Uhr meldete ein Zeuge, dass ein weißer VW-Fahrer auf der Bundesautobahn (BAB) 61 in Schlangenlinien fuhr. Er wechselte in Erftstadt-Gymnich auf die Landesstraße (L) 495 in Richtung Kerpen-Brüggen und fuhr in den Gegenverkehr.

Die Polizisten führten eine Kontrolle des Fahrers in der Taunusstraße durch. Sie bemerkten, dass der Mann glasige Augen hatte und zitternde Hände. Außerdem gab er zu, keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,2 Promille. Zudem nahmen die Beamten Cannabisgeruch wahr und der Mann verhielt sich zunehmend unkooperativ. Als die Beamten planten, den nun Beschuldigten zur Blutentnahme mit auf die Polizeiwache zu nehmen, bedrohte der 52-Jährige sie. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an, die von einem Arzt auf der Wache durchgeführt wurde.

Die Polizeibeamten vor Ort erstatteten eine Strafanzeige. Außerdem wurde eine Strafanzeige gegen die Halterin des VW erstellt. (re / sc)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch nur geringfügig von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichnen, bleibt Nordrhein-Westfalen dennoch unter diesem Wert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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