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Kerpen: Autofahrer von Fahrbahn abgekommen

Mann beteiligt an anderem Verkehrsunfall, Blutprobe angeordnet. Polizei nimmt Hinweise entgegen.

Foto: Depositphotos

Kerpen (ost)

Es wird angenommen, dass der Mann zuvor in einen anderen Verkehrsunfall verwickelt war.

Ein Fahrer eines Audis (40) geriet am Donnerstagvormittag (14. Mai) in Kerpen-Manheim in einen Verkehrsunfall, bei dem er von der Fahrbahn abkam und auf einem Grünstreifen zum Stehen kam. Rettungskräfte kümmerten sich um den Unfallbeteiligten. Aufgrund der Schadensbilder des Fahrzeugs gehen die Ermittler des Verkehrskommissariats derzeit davon aus, dass der nun beschuldigte Fahrer mit seinem schwarzen Audi möglicherweise an einem früheren Verkehrsunfall beteiligt war. Hinweise werden von den Sachbearbeitern unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Nach ersten Erkenntnissen war der Mann gegen 10 Uhr auf der Buirer Straße in Richtung Bergheimer Straße unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und kam auf einem Grünstreifen zum Stehen. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei.

Die alarmierten Polizeikräfte stellten fest, dass der Verdächtige auffällig nervös wirkte. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von etwa 0,4 Promille. Ein Drogenvortest zeigte den Konsum von Kokain an. Die Beamten nahmen die Fahrzeugschlüssel des Mannes in Verwahrung und ordneten eine Blutprobe an, die später von einem Arzt in einem Krankenhaus entnommen wurde. Die Polizisten fertigten eine Verkehrsunfallanzeige an. (sc)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen in 2023 die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland, insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792 Fälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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