Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kerpen: Bewaffneter Täter raubte Kiosk aus

Die Polizei sucht nach einem bewaffneten Täter, der einen Kiosk in Kerpen-Blatzheim überfallen hat. Der Mann ist maskiert und mit einem weißen Logo auf den Handschuhen und dem linken Jackenärmel beschrieben.

Foto: Depositphotos

Kerpen (ost)

Suche nach Zeugen läuft

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach einem unbekannten Täter, der am Montagabend (2. Februar) in Kerpen-Blatzheim einen Kioskmitarbeiter mit einer Waffe bedroht und Bargeld geraubt haben soll. Der Verdächtige wird als schlanker, 175 bis 180 Zentimeter großer, komplett dunkel gekleideter und maskierter Mann beschrieben. Ein besonderes Merkmal sind ein weißes Logo auf seinen Handschuhen und dem linken Jackenärmel.

Hinweise zum Täter oder verdächtigen Beobachtungen können telefonisch an das Kriminalkommissariat 13 unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.

Ersten Informationen zufolge betrat der Unbekannte kurz vor Ladenschluss gegen 20.50 Uhr den Kiosk in der Dürener Straße. Dort bedrohte er einen Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld aus der Kasse. Anschließend soll er mit der Beute in Richtung der Bushaltestelle „Blatzheim-Mitte“ geflüchtet sein und dort in einen Bus eingestiegen sein.

Nachdem die Polizei alarmiert wurde, starteten sie sofort eine Fahndung nach dem Flüchtigen. Weitere Einsatzkräfte sicherten Spuren am Tatort und nahmen die Aussagen des Geschädigten und der Zeugen auf, um eine Strafanzeige vorzubereiten. (hw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 erfasst wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen auf 75 und die nicht-deutschen auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen damit im oberen Bereich der Mordraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24