Motorradfahrer schwer verletzt. Polizei sucht nach blauem Krad. Hinweise erbeten unter 02271 81-0.
Kerpen: Zeugensuche nach Verkehrsunfallflucht

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Motorradfahrer erleidet schwere Verletzungen
Am Montagnachmittag (6. April) wurde ein 47-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Kerpen schwer verletzt. Sanitäter brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus. Um den Unfallhergang zu klären, sucht die Polizei Rhein-Erft-Kreis derzeit nach einem beteiligten Fahrer oder einer beteiligten Fahrerin eines blauen Motorrads. Hinweise werden von den Ermittlern des Verkehrskommissariats unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Motorradfahrer gegen 17.15 Uhr auf der Landesstraße (L) 122 von Sindorf in Richtung Kerpen. Er beabsichtigte, ein vorausfahrendes Motorrad zu überholen. Plötzlich bremste der Motorradfahrer oder die Motorradfahrerin stark ab, wodurch der 47-Jährige ebenfalls stark bremsen musste. Dabei stürzte der Mann und zog sich schwere Verletzungen zu. Sein Motorrad rutschte noch einige Meter über die Straße und kam an einer Ampel zum Stillstand. Die Ampel wurde dabei beschädigt. Der oder die Unbekannte fuhr nach dem Sturz davon. Zeugen zufolge waren beide Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Ersthelfer kümmerten sich um den Schwerverletzten.
Die alarmierten Polizeikräfte nahmen den Verkehrsunfall auf, sperrten die Unfallstelle ab, sicherten die Spuren am Unfallort und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, verhältnismäßig gering. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








