Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach Einbrechern in Kerpen und Brühl, die in mehrere Häuser eingedrungen sind. Hinweise werden erbeten.
Kerpen: Zeugensuche nach Wohnungseinbrüchen

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Dreiergruppe brach in Gebäude ein
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach Unbekannten, die am Freitagnachmittag (21. August) in ein Haus in Kerpen und am Wochenende in ein Haus in Brühl eingebrochen sind. Zwischen Sonntag (16. August) und Samstag (22. August) gelangten Einbrecher außerdem in weitere Wohnräume in Brühl. Hinweise werden von den Ermittlerinnen und Ermittlern des Kriminalkommissariats 13 unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Kerpen: Gegen 14.15 Uhr sollen drei ungefähr 25- bis 35-jährige Täter in ein Haus in der Uhlandstraße eingedrungen sein. Einer von ihnen trug eine grüne Kappe, einen grauen Hoodie und eine graue Jeans, hatte dunkle Haare und einen dunklen Bart. Ein anderer Einbrecher trug ein schwarzes T-Shirt und eine blaue Jeans, hatte ebenfalls einen dunklen Bart und dunkle Haare. Der dritte Komplize war laut aufmerksamen Zeugen dunkel gekleidet. Ersten Informationen zufolge drangen sie über ein Fenster in das Gebäude ein und durchsuchten mehrere Räume. Anschließend liefen sie in Richtung Pestalozzistraße und Fröbelstraße davon.
Brühl: Zwischen Samstagabend 22 Uhr und Sonntagmittag 13.20 Uhr sollen Einbrecher in ein Haus in der Theodor-Heuss-Straße und dem Daberger Weg eingedrungen sein. Ersten Ermittlungen zufolge gelangten der oder die Kriminellen durch eine Terrassentür in das Gebäude, durchsuchten mehrere Schränke und stahlen Schmuck und Bargeld.
Zwischen Sonntag 10 Uhr und Samstag 9 Uhr sollen Einbrecher auch durch ein Fenster illegal Zugang zu einem Haus in der Hauptstraße in Vochem erhalten haben. Der oder die Täter durchsuchten alle Räume, Schränke und Behälter.
Die alarmierten Polizeikräfte nahmen in allen Fällen die Informationen auf und erstatteten Strafanzeigen. Kriminalbeamtinnen und -beamte sicherten Spuren an den Tatorten. Ob die Täter Beute machten, ist in zwei Fällen Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei empfiehlt: Notieren Sie sich bei neuen Einkäufen, falls vorhanden, die Individualnummern, um sie im Falle eines Diebstahls griffbereit zu haben. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. So können die Polizistinnen und Polizisten den gestohlenen Gegenstand zur Fahndung ausschreiben. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 380 auf 470 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 671 Verdächtige ermittelt, davon waren 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle. Obwohl die Anzahl der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen gestiegen ist, liegt sie immer noch unter der Zahl des am stärksten betroffenen Gebiets in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








