Ein 67-jähriger Fahrer wurde in Schleiden-Kerperscheid wegen Fahruntüchtigkeit gestoppt. Der Mann fuhr in Schlangenlinien und wurde positiv auf Cannabis getestet.
Kerperscheid: Schlangenlinienfahrt eines 67-Jährigen

Schleiden (ost)
Am 2. August fuhr ein 67-jähriger Schleidener mit seinem Auto durch die Ortschaft Schleiden-Kerperscheid. Augenzeugen sahen, wie der 67-jährige Schleidener gegen 9 Uhr auf der Straße „Kerperscheid“ in Schlangenlinien fuhr. Dabei stieß er zuerst gegen eine Hecke am Straßenrand. Danach lenkte er sein Fahrzeug wieder auf die Straße und drohte kurz darauf, auch in die gegenüberliegende Hecke zu fahren. Die Polizei traf den 67-jährigen Schleidener an seiner Wohnadresse an. Dort zeigte er ein verwirrtes Denkverhalten.
Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf Cannabis. Dem 67-jährigen Schleidener wurde daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.
Später verharmloste der 67-jährige Schleidener den Vorfall. Aufgrund seines gesamten Verhaltens entstand eher der Eindruck, dass er unmittelbar nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erneut am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen könnte.
Um eine weitere Fahrt zu verhindern, wurde der 67-jährige Schleidener in Polizeigewahrsam genommen. Der Autoschlüssel wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten sichergestellt. Eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Fahruntüchtigkeit wurde erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei diesen Unfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








