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Kevelaer: Falsche Spendensammler im Kreis Kleve

Die Betrüger erlangen bargeldlos Spenden für angeblich behinderte Menschen. Opfer werden um bis zu 1000,- Euro betrogen.

Foto: unsplash

Kreis Kleve (ost)

Es wurden in den letzten Tagen mehrere Strafanzeigen bei der Polizei im Kreis Kleve eingereicht, weil betrügerische Spendensammler gutgläubige Menschen getäuscht hatten. Die Täter versuchten, unter dem Vorwand, Spenden für Menschen mit Behinderungen sammeln zu wollen, angeblich geringe Geldbeträge ohne Bargeld zu erhalten. In einem Fall gaben sie vor, selbst taub zu sein. Sie zeigten Klemmbretter mit Listen, auf denen Namen und Geldbeträge verzeichnet waren. Die Klemmbretter oder Listen wiesen auf eine Hilfsorganisation hin. Die Opfer erklärten sich bereit, fünf Euro zu spenden und sollten diesen Betrag durch das Auflegen ihrer EC-Karte auf ein Mobiltelefon der Betrüger überweisen. Alle Opfer waren sich sicher, dass der Betrag von fünf Euro auf dem Display angezeigt wurde, mussten jedoch später feststellen, dass bis zu 1000,- Euro abgebucht worden waren.

In Kreis Kleve wurden bisher Fälle aus Kevelaer und Kleve gemeldet, aber diese Vorgehensweise ist im ganzen Bundesgebiet verbreitet. Die Methode der falschen Spendensammler ist nicht neu. In der Vergangenheit wurde jedoch meist Bargeld aus den Geldbörsen gestohlen, indem die Opfer abgelenkt oder das Hineingreifen mit einem Klemmbrett verdeckt wurde. Solche Betrüger, ob „altmodisch“ oder „technisch auf dem neuesten Stand“, sind oft auf Parkplätzen unterwegs. Die Polizei warnt eindringlich davor, auf eine solche „Spende“ einzugehen. Seriöse Organisationen werden niemals Personen auf Parkplätzen ansprechen und Geld verlangen.

Quelle: Presseportal

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