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Kierspe: Brandstiftung am Busbahnhof, Ein Mann setzt Zeitungen in Brand aus Kältegefühl. Polizei schreibt Anzeige und erteilt Platzverweis.

Taschendiebstähle in Kierspe, Zwei Frauen werden in einem Discounter bestohlen. Täter entkommen schnell mit gestohlenen Geldbörsen.

Foto: Depositphotos

Kierspe (ost)

Am Freitag um 2 Uhr hat ein 39-jähriger Mann am Busbahnhof an der Bahnhofstraße einen Stapel Zeitungen angezündet. Eine Zeugin beobachtete die Handlung und alarmierte die Polizei. Der Mann erklärte den Beamten, dass ihm kalt war und deshalb die Zeitungen in Brand gesetzt hat. Die Polizisten löschten das Feuer, erstatteten Anzeige wegen Sachbeschädigung durch Feuer und erteilten einen Platzverweis.

In Kierspe haben Taschendiebe zugeschlagen. Zwischen 10.50 und 11.10 Uhr befand sich eine 53-jährige Frau in einem Discounter an der Kölner Straße. Beim Verlassen des Geschäfts bemerkte sie, dass ihr Rucksack offen stand und die Geldbörse fehlte. Um 12.25 Uhr wurde einer 70-jährigen Frau nach dem Einkaufen in einem Discounter die Geldbörse gestohlen. Sie blieb im Vorraum stehen und legte ihre Geldbörse kurz auf den Mülltrenner, um das Wechselgeld zu sortieren. Plötzlich griff eine Hand von hinten nach ihrer Börse. Alles geschah so schnell, dass sie den Dieb kaum erkennen konnte. Die Person war schlank gekleidet mit einem dunkelblauen Hoody und Kapuze, schwarzen Boots und einer mittelblauen Jeanshose. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 insgesamt 1.897 Verdächtige erfasst, wobei 1.520 davon nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Taschendiebstahlfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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