Am Wochenende wurde das Tempo in verschiedenen Städten gemessen. In Lüdenscheid, Hemer, Plettenberg, Menden und Kierspe wurden insgesamt 2255 Fahrzeuge kontrolliert, wobei einige zu schnell unterwegs waren.
Kierspe: Tempomessungen von Freitag bis Montag

Märkischer Kreis (ost)
Am Wochenende wurde eifrig die Geschwindigkeit überprüft. In Lüdenscheid lag der Fokus am Freitag auf der Halverstraße in Brügge und der Lennestraße. Es wurden 2255 Fahrzeuge kontrolliert, von denen 88 zu schnell waren. Die Höchstgeschwindigkeiten lagen bei 77 km/h auf der Halverstraße und 78 km/h auf der Lennestraße, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Die beiden Autofahrer aus dem MK erhalten nun einen Bußgeldbescheid.
Am Samstag waren die Messbeamten in Hemer aktiv. Bis zum Mittag wurden 800 Fahrzeuge auf der Deilinghofer Straße gemessen, von denen 29 zu schnell waren. Der Höchstwert lag bei 73 km/h, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Der Fahrer aus Unna wird ein Bußgeldverfahren erwarten. Am Nachmittag ging es dann auf der Europastraße weiter, wo 90 Fahrer geblitzt wurden. 49 Fahrer lagen über den erlaubten 30 km/h, verursacht durch einen Pkw mit MK-Zulassung.
Am Sonntag stand Plettenberg im Fokus der Blitzaktion. An der L561 / Rosenthal wurden 178 Fotos gemacht. 39 Fahrerinnen und Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren. Der schnellste der 2266 Verkehrsteilnehmer war ein Pkw aus dem MK, der mit 87 statt 50 km/h erwischt wurde. Der Bußgeldbescheid wird bald im Briefkasten landen.
Heute waren hingegen Menden und Kierspe im Blickpunkt. Am Schwitterberg und am Bieberkamp wurde im Norden gemessen. Die Höchstwerte lagen bei 88 statt 70 und bei 94 statt 70 km/h. Auf der B54 in Kierspe-Hüttebruch wurde sogar ein Motorrad aus den Niederlanden mit 110 km/h erwischt, obwohl nur 50 erlaubt waren. Das wird Konsequenzen für die Fahrerlaubnis haben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








