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Kind bei Unfall schwer verletzt in Castrop-Rauxel

Am heutigen Tag kam es zu einem Unfall zwischen einem 18 Monate alten Kind und einem Rettungswagen. Der Junge wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Heute gegen 11.30 Uhr ereignete sich auf der Pöppinghauser Straße ein Unfall zwischen einem 18 Monate alten Kind aus Castrop-Rauxel und einem Rettungswagen (RTW). Der Junge wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme wurde die Pöppinghauser Straße vorübergehend gesperrt.

Nach bisherigen Informationen fuhr die Besatzung des RTW in Richtung Habinghorst auf der Pöppinghauser Straße. Es handelte sich um einen Einsatz. Kurz nach dem Ringelrodtweg kam der 25-jährigen Recklinghäuserin ein Auto entgegen. Die Fahrerin des RTW bemerkte, dass sich die Beifahrertür des Autos (Fahrerseite hinten) langsam öffnete, weshalb sie die Geschwindigkeit reduzierte. Aus bisher ungeklärter Ursache fiel dann plötzlich der Junge auf die Straße. Trotz des Versuchs, dem Kind auszuweichen, konnte eine Kollision nicht vollständig vermieden werden. Der verletzte Junge wurde sofort von den Rettungskräften versorgt.

Das Auto wurde von einer 24-jährigen Frau aus Castrop-Rauxel gefahren. Auf der Rücksitzbank befand sich ein weiteres Kind. Nähere Informationen dazu liegen bisher nicht vor.

Die Unfallbeteiligten standen unter Schock und wurden vor Ort betreut.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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