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Kirchhundem: Verkehrsunfall in Meschede

Am gestrigen Vormittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Meschede. Ein Motorradfahrer wurde schwer verletzt und der Autofahrer entfernte sich zunächst unerlaubt vom Unfallort.

Foto: Depositphotos

Meschede (ost)

Gestern Morgen um 11:05 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Warsteiner Straße/Dünnefeldweg/Lanfertsweg ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 49-jähriger Motorradfahrer aus Brilon fuhr vom Dünnefeldweg kommend in die Kreuzung und wollte nach links in die Warsteiner Straße abbiegen. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 54-jähriger Autofahrer aus Kirchhundem vom Lanfertsweg und plante, die Kreuzung geradeaus in Richtung Dünnefeldweg zu überqueren. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich.

Hinter dem Motorradfahrer fuhr eine 21-jährige Autofahrerin aus Arnsberg. Durch den Unfall wurde das Motorrad gegen ihr Auto geschleudert und ebenfalls beschädigt. Der 49-jährige Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein örtliches Krankenhaus.

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 54-jährige Autofahrer aus Kirchhundem zunächst unerlaubt vom Unfallort wegfuhr. Einige Minuten später kehrte er zu Fuß zurück. Außerdem stellten die Polizisten fest, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß und ein Einhandmesser bei sich führte. Es gab auch Anzeichen dafür, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobe wurde angeordnet und der Mann wurde zur Polizeiwache Meschede gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtunfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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