Drei Personen verletzt nach Kollision zweier Autos an der Lavelsloher Straße. Ein 39-jähriger Pole und eine 81-jährige aus Kleinmachnow wurden ins Krankenhaus gebracht.
Kleinmachnow: Verkehrsunfall in Petershagen-Friedewalde

Petershagen (ost)
(SN) Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagabend an der Lavelsloher Straße in Petershagen-Friedewalde.
Eine 81-jährige Hyundai-Fahrerin aus Kleinmachnow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) war gegen 19 Uhr auf der L803 unterwegs, kam von der Landesgrenze und plante anscheinend, nach links auf die Lavelsloher Straße in Richtung „Am Mindener Wald“ abzubiegen. Dabei kollidierte sie mit dem Ford eines 39-jährigen Autofahrers aus Polen, der ebenfalls auf der Lavelsloher Straße in Richtung „Am Mindener Wald“ fuhr.
Aufgrund der Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto des Mannes nach rechts in einen Straßengraben, prallte dann gegen ein Straßenschild, mehrere Leitpfosten und überschlug sich mehrmals. Auch die 81-jährige Autofahrerin geriet durch den Zusammenstoß von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben.
Sowohl die beiden Fahrer als auch der 47-jährige Beifahrer des Ford erlitten anscheinend leichte Verletzungen. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während die 81-Jährige mit einem RTW ins Klinikum Minden gebracht wurde, lehnten die anderen Beteiligten eine weitere Behandlung im Krankenhaus ab.
Erst am Morgen des gestrigen Tages kam es an der Kreuzung Am Mindener Wald (L 770) / Lavelsloher Straße zu einer Kollision zweier Sattelzüge, bei der ein 29 Jahre alter Fahrer aus Dassel schwere Verletzungen erlitt. Der Unfall führte zu einer längeren Vollsperrung der Straße.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








