In der Nacht zum 25. Juni rückte die Feuerwehr Kleve zu einem Gefahrstoffaustritt aus. Ammoniak trat aus, aber niemand wurde verletzt.
Kleve: Ammoniakaustritt in Industriebetrieb

Kleve (ost)
In der Nacht vom Mittwoch, dem 24. Juni, auf den Donnerstag, den 25. Juni, wurde die Feuerwehr Kleve um 2:39 Uhr zu einem „Gefahrstoffaustritt“ in die Van-den-Bergh-Straße gerufen. In einem Betrieb war Ammoniak ausgetreten. Sofort alarmiert wurden der Löschzug Kellen, der CBRN-Zug der Feuerwehr Kleve und der Einsatzleitwagen aus Wardhausen-Brienen. Es gab keine Verletzten.
In einer Kühlungsanlage war es kurz zuvor aufgrund eines Überdrucks zu einer kontrollierten Freisetzung des Kältemittels über ein Sicherheitsventil in die Umgebung gekommen. Sensoren schlugen Alarm und die Evakuierung des Betriebs wurde gestartet. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die Mitarbeiter bereits an den Sammelpunkten außerhalb des Betriebsgeländes versammelt.
Um die Ausbreitung des Gefahrstoffs in der Luft zu untersuchen, setzte Einsatzleiter Ralf Benkel den CBRN-Erkunder ein. Mit dem Spezialfahrzeug wurde schnell festgestellt, dass in unmittelbarer Nähe des Betriebs keine messbare Ammoniakkonzentration mehr vorhanden war. Ein Trupp des CBRN-Zugs in Chemikalienschutzanzügen (CSA) führte weitere Messungen im Gebäude durch. Gleichzeitig überwachte eine Drohne aus der Luft das Objekt. Die Messungen ergaben, dass die verbleibende Ammoniakbelastung durch Belüftungsmaßnahmen ausreichend reduziert werden konnte. Die entsprechenden Lüftungsmaßnahmen wurden umgehend durchgeführt.
Zur Unterstützung der örtlichen Kräfte wurden der CBRN-Zug und der ELW2 des Kreises Kleve nachalarmiert. Nachdem keine Gefahr mehr für Personen bestand, konnte die Feuerwehr abrücken. Insgesamt waren 64 Feuerwehrleute über einen Zeitraum von gut vier Stunden im Einsatz.
(Weitere Fotos unter https://feuerwehr-kleve.de/de/einsatz/1260041409/)
Quelle: Presseportal








