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Kleve: Auffahrunfall in Emmerich am Rhein

Überprüfung ergibt bemerkenswerte Feststellungen. Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten und falscher Fahrerangabe führt zu weiteren Ermittlungen und Sicherheitsleistung.

Foto: Depositphotos

Emmerich am Rhein (ost)

Am Mittwoch (01. April 2026) gab es gegen 16:35 Uhr einen Auffahrunfall in der Eltener Straße in Emmerich am Rhein, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Eine 43-jährige Frau aus Emmerich bemerkte zu spät, dass das Auto vor ihr, das von einem 40-jährigen polnischen Staatsbürger aus den Niederlanden gefahren wurde, abgebremst hatte, und fuhr mit ihrem Citroen C4 auf den Ford Fiesta auf. Dadurch wurde der Ford auf den vor ihm haltenden Audi A6 eines 36-jährigen Mannes aus Emmerich geschoben. Die Fahrerin des Citroen und ihr 6-jähriger Sohn wurden leicht verletzt. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Ein Verkehrsunfall, wie er leider häufig im Kreis Kleve und darüber hinaus vorkommt. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit und schon ist ein Unfall passiert. Bei diesem Auffahrunfall stellte sich jedoch während der Aufnahme ein völlig anderes Fehlverhalten heraus. Der Fahrer des Ford Fiesta behauptete gegenüber den Beamten, dass jemand anderes, den er namentlich nannte, gefahren sei und vom Unfallort zu Fuß geflüchtet sei. Diese Aussage verhinderte jedoch nicht, dass die Beamten ihn genauer überprüften, da Unfallzeugen keinen anderen Fahrer gesehen hatten. Möglicherweise hatte der Mann versucht zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kam.

Ob er sich auch wegen weiterer Straftaten (zum Beispiel falsche Verdächtigung) strafbar gemacht haben könnte, wird ebenfalls Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen sein. Er hatte das Auto ausgeliehen. Die Vollstreckung des Haftbefehls konnte er durch Zahlung einer Geldstrafe vermeiden. Gegen den polnischen Staatsbürger aus den Niederlanden wurde die Zahlung einer Sicherheitsleistung zur Sicherstellung des Strafverfahrens angeordnet. Nach Abgabe einer Blutprobe wurde er entlassen. (sp)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was einem Anteil von 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen und einem Anteil von 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle (87,36%) sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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